Greifvogel- und Vogelzugseminar 2009
DJN-Sommertour nach Falsterbo und durch Skåne
Ein Rückblick
So wie schon im letzten Jahr ging es für uns auch dieses Mal wieder nach Falsterbo in Südschweden, den drittbesten Ort in Europa, wenn es um arten- und individuenreichen Vogelzug geht. Nur wussten wir dieses Mal, wie der Hase läuft, wo es gute Beobachtungsstellen gibt und weiteten das Seminar von einem Wochenende auf ganze 10 Tage aus, um noch eine 5tägige Radtour durch die weitere Umgebung zu machen.
Die Sommerradtour durchs Wendland
19.07. bis 27.07.2010
Zwischen Wasser und Land, Himmel und Erde, Feld und Fluss, zwischen „Ost“ und „West“ –
genau dahin wollen wir uns begeben.
Flussauenlandschaft wechselt sich hier in der Niedersächsischen Elbtalaue mit landwirtschaftlich geprägten Gebieten ab mit spannenden Feuchtbiotopen hinter zurückverlegten Deichen und weiten Ebenen mit eiszeitlichen Elbmoränen. Vielleicht schaffen wir es ja auch noch zur Wanderdüne?
Das Wendland und auch das östliche Elbufer sind nur sehr dünn von Menschen besiedelt. Umso mehr Platz ist da für Wasser, Elbebiber, Hirsche und viele woanders seltene Vogelarten, wie den Seeadler.
Geplant ist eine geführte Besichtigung der Elbdeichrückverlegung bei Lenzen, einen Einblick in die Arbeit der Biosphärenreservatsverwaltung Niedersächsische Elbtalaue und: rund um die Uhr Natur, Weite und Wasser.
Etwas mehr als eine Woche werden wir die Elbe begleiten, überqueren und erleben.
Viele Grenzen werden wir kreuzen und sicher auch überwinden – Wasser und Weite kennen keine Grenzen. (weiterlesen …)
Wochenendseminar im Havelländischen Luch
vom 30.04. bis 02.05.2010
»Der Strauß des Pommernlandes« ist ein alter Name für einen heute fast in Vergessenheit geratenen Vogel.
Die Großtrappe (Otis tarda) ist einer der schönsten, aber auch seltensten Vogelarten Mitteleuropas. Größer als ein Seeadler und schwerer als ein Kranich ist die Großtrappe der Goliath unter den heimischen Vogelarten und der schwerste flugfähige Vogel Europas. (weiterlesen …)
29. Mai – 1. Juni 2009
Das Wendland im Biosphärenreservat Elbtalaue gehört zu den letzten großflächig extensiv genutzten Flussaulandschaften Deutschlands.
Ausgedehnte Wälder wechseln sich ab, mit Feuchtwiesen, Binnendünen und einer Vielzahl kleinerer Teiche. Seltene Vogelarten wie Ortolan, Kranich, Schwarzmilan und Schwarzstorch gehören hier noch zum gängigen Landschaftsbild. Fischotter und Biber sind in den Nebenarmen der Elbe mit großer Wahrscheinlichkeit zu beobachten. Nachts erfüllt der Ruf tausender, der sonst seltenen, Laubfrösche und Rotbauchunken die Elbpolder. (weiterlesen …)
Ausgerüstet mit Fahrrädern, Bino, Keschern, pH-Meter und Bestimmungsbüchern werden wir das Murgtal unsicher machen. Die Murg ist ein Mittelgebirgsbach, der erst durch einsame Waldschluchten und dann durch besiedelte Gebiete fließt und nach 80 km bei Rastatt in den Rhein mündet. Besonders interessant ist, dass die Murg nicht nur verschiedene Naturräume, sondern auch verschiedene Höhenstufen durchläuft: Zwischen Quelle und Mündung liegen 750 Höhenmeter! (weiterlesen …)