Seminar auf Hallig Hooge

Im September diesen Jahres haben wir ein sehr schönes Seminar auf Hallig Hooge verbracht. Vom 20. bis 28. haben wir eine Woche lang die Hallig unsicher gemacht und sehr viel erleben, entdecken und kennenlernen können. Das Wetter war anfangs super und wurde dann immer wechselhafter bis es am Abfahrtstag teilweise in strömen regnete.
Mit mal mehr und mal weniger Leuten waren wir vor Ort und eine tolle, bunt durchmischte Gruppe. Untergekommen sind wir im Seminarhaus der Schutzstation Wattenmeer, auf der Hanswarft. Dort waren wir bestens versorgt und konnten Kochen, Basteln und Singen.
Auf dem Programm stand u.a. viel Vogelbeobachtung zu jedweder Tageszeit, eine von Michael Klisch (Leiter der Schutzstation Wattenmeer auf Hooge) geführte Wattwanderung zum Japsand, oder Bernsteinschleifen. Einen Vormittag lang haben wir Wattorganismen im Labor mit Binos und Mikroskopen untersucht, doch auch die eine oder andere private Exkursion ins Watt hat es gegeben.
Besonders spannend war eine selbst gestellte Herausforderung innerhalb eines Tages 100 verschiedene Arten zu entdecken – natürlich haben wir sie gemeistert.
Zwischendurch haben wir uns theoretisches Wissen durch Vorträge angeeignet. Darin ging es um Auswirkungen des Klimawandels auf die Nordsee oder um spannende Fakten zum Wattenmeer, seinen Bewohnern und den Halligen. Auch ausgiebiges Baden wurde betrieben und das hat uns eine Nacht mit wunderschönem und beeindruckend kräftigem Meeresleuchten beschert.
Doch waren wir nicht nur naturkundlich unterwegs. Wir haben ebenfalls historische und gesellschaftliche Bildung betrieben und einiges über das Leben und Schaffen auf der Hallig im Wandel der Zeit erfahren können.
Natürlich vergeht kein DJN Seminar ohne gute (Gitarren-)Musik und schöne Abende in gemütlichen Runden. So haben auch wir es gehalten und ein wirklich tolles Seminar erlebt.

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