Zum Vogelkiek auf die Insel Sylt

Eckernförde – SYLT und zurück
Mittwoch, den 29.12.2010

Im Rahmen des diesjährigen Winterseminars wird es einen Ganztagesausflug auf die Insel Sylt geben!
Dick eingepackt in warme Winterkleidung, ausgerüstet mit dampfend heißem Tee, leckerer Wegzehrung und den unentbehrlichen Ferngläsern, Spektiven und Bestimmungsbüchern werden wir uns früh morgens auf den Weg machen. Kaum mit dem Zug in Keitum gelandet, befinden wir uns schon am Beginn der sehr abwechslungsreichen Exkursionsstrecke. Das erste Beobachtungsgebiet im Osten der Insel Sylt beinhaltet durch das beruhigte Wasser der Nordsee ausgedehnte Wattflächen und Sandbänke. Diese Gebiete sind beliebte Aufenthaltsplätze bei den Wat- und Wasservögeln. So werden wir Arten wie Austernfischer, Großer Brachvogel, Rotschenkel und Alpenstrandläufer mit hoher Wahrscheinlichkeit antreffen, mit etwas Glück können auch Sandregenpfeifer, Sanderling und Steinwälzer anwesend sein. Sobald die Flut den brachliegenden Meeresboden wieder überschwemmt, sind Stock-, Schnatter- und Pfeifente ebenso wie der typische Vertreter des offenen Meeres, die Eiderente anwesend, eventuell aufgescheucht von überfliegenden Greifen wie Mäusebussard, Wanderfalke und vielleicht sogar dem Seeadler.
Nun haben wir auf unserer Exkursion das Rantumer Becken erreicht, welches noch weitere Enten und andere Wasservögel, beispielsweise Taucher aufzuweisen hat. Einige schöne Vögel sind Löffel-, Spieß-, Schell-, Krick- und Knäkente und potentiell einige Taucherarten wie Hauben-, Zwerg-, Schwarzhals- und Ohrentaucher.
Wer jetzt noch mehr will, hat noch die Möglichkeit im Westen der Insel mit dem Spektiv auf das offene Meer hinauszuschauen. Hier kann man an guten Tagen durchaus die eine oder andere Rarität beobachten.
Mit Einbruch der Dunkelheit geht es nun mit dem Zug zurück nach Eckernförde, wo bereits das leckere Abendessen wartet.

Birger Kühnel

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