Bestimmungsliteratur-Empfehlungen

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Allgemeine Gedanken zu Bestimmungsliteratur

Für Neulinge ist die Entscheidung für ein Bestimmungsbuch oft schwierig. Für manche Artengruppen gibt es eine Vielzahl von Büchern zu sehr unterschiedlichen Preisen und mit unterschiedlichen Ansätzen zur Bestimmung. Im Grunde lassen sich Bestimmungsschlüssel und „Bilderbücher“ unterscheiden, obwohl es auch Mischformen gibt. Ein Bestimmungsschlüssel (manchmal als Bestimmungstabelle bezeichnet) ist ein Textsystem, das Schritt für Schritt von einer Entscheidungsmöglichkeit zur nächsten führt. Mit jeder Entscheidung werden Optionen ausgeschlossen, bis man bei der richtigen Art ankommt. Klassischerweise hat man immer zwei Optionen („dichotomer Schlüssel“), zwischen denen man sich entscheiden muss:

(1a) Blätter flach, Laubblattartig -> 2
(1b) Blätter nadelförmig, spitz zulaufend, derbe. Frucht in Zapfenform. -> Nadelbaum

(2a) Blatt größer als eine Hand, fingerförmig gefiedert -> Roßkastanie
(2b) Blatt kleiner als eine Hand -> Rotbuche

Gute Bestimmungsschlüssel sind zur Erläuterung der Textpassagen mit Illustrationen ergänzt. Der Vorteil eines Schlüssels ist, dass die relevanten Merkmale Schritt für Schritt durchgegangen werden. So wird jede Option berücksichtigt. Der große Nachteil ist, dass der Umgang mit Bestimmungsschlüsseln genaue Kenntnis der morphologischen Fachbegriffe vorraussetzt. Manche Bestimmungsschlüssel beziehen sich auf Merkmale, die nur unter starker Vergrößerung sichtbar sind. Solche Bestimmungsbücher eignen sich kaum zur Bestimmung von lebenden Exemplaren im Freien. Dafür müssen Pflanzenteile zur Begutachtung abgeschnitten, oder z.B. Insekten getötet und präpariert werden. Bestimmungsschlüssel sind unersetzlich wenn man tiefer in die Materie einsteigen möchte (und großen Wert auf korrekte Bestimmung legt), aber unbrauchbar wenn man eben kurz etwas nachschlagen möchte. Bei Artengruppen, die optisch auffällige Unterschiede zeigen, wie etwa Tagfaltern, macht es mehr Sinn ein Buch mit Abbildungen durchzublättern als einen Bestimmungsschlüssel durchzugehen. Wenn es viele ähnlich aussehende Arten gibt, etwa bei Laufkäfern, ist ein Bestimmungsschlüssel sinnvoller. Eine gute Vorgehensweise ist die Bestimmung mit einem Schlüssel, und der anschließende Vergleich mit Abbildungen um zu kontrollieren ob das Ergebnis plausibel ist.

Ein Bestimmungsbuch, das auf Abbildungen basiert, wie beispielsweise die Kosmos-Naturführer, ist einfacher und schneller zu verwenden. Es ist aber wichtig, dass bei den Abbildungen auf Merkmale hingewiesen wird. So wird es einfacher die Abbildungen zu vergleichen. Gute Zeichnungen sind deutlicher als Fotos.
Ein weiteres wichtiges Kriterium für Bestimmungsbücher ist die Vollständigkeit. Viele Bücher enthalten nicht alle Arten für die behandelte Artengruppe und das Gebiet, so ist eine eindeutige Bestimmung nicht möglich. Woher soll man wissen ob es nicht vielleicht doch noch ähnliche Arten gibt, die aber nicht abgebildet sind?

Anschließend empfehlen wir einige Bestimmungsbücher und weitere Quellen. Die Liste wurde von Mitgliedern des DJN zusammengetragen und ist daher subjektiv.

Empfehlungen

Die unterstrichenen Titel sind besonders gut für den Einstieg in die Naturkunde geeignet und empfohlen. Sie ermöglichen eine Bestimmung ohne allzu großen Zeitaufwand und ohne Vorwissen. Das heißt nicht dass es immer einfach ist.

Vögel

Fernglas
Ferngläser werden mit Angaben wie “8×32” bezeichnet. Die Zahl vor dem x ist die Vergrößerung, die danach der Okulardurchmesser (also der Durchmesser an der Linse, die nicht am Auge ist).
Für Anfänger ist eine 8-fache Vergrößerung empfehlenswert, da man ein größeres Sichtfeld hat (man findet Dinge leichter, das ist gut zum üben). Je nach Anwendungsbereich ist eine Innenfokussierung sinnvoll, da nicht so anfällig für Wasser, Sand, Staub, etc.
Der Durchmesser des Okulars gibt Aufschluss darüber wie viel Licht man braucht, um ein deutliches Bild zu sehen. Für die Verwendung tagsüber reichen x25 oder x32 mm Durchmesser Okular (die sind auch schön klein und leicht). Für Tage ohne Sonne oder Dämmerung sollte es mind. x42 mm sein, das sind aber eher größere und unhandliche Ferngläser.
Die gängisten Ferngläser sind 10×42/8×42.
Sehr günstige Ferngläser haben oft schlechte Qualität. Es lohnt sich etwas mehr Geld zu investieren, einen Vogel den man im Fernglas fast nicht erkennt kann man auch fast nicht bestimmen. Ein brauchbares Fernglas bekommt man ab etwa 100€. Gute und (verhältnismäßig, im Vergleich zu Zeiss, Swarovski o.a. ) günstige Hersteller sind z.B. Kowa, Steiner, Celestron, Eschenbach, Minox. Vor dem Kauf am besten durchgucken!

Vögel – Grundlagenwerke

Svensson, L. (2017): Der Kosmos Vogelführer: Alle Arten Europas, Nordafrikas und Vorderasiens. Kosmos.
Das Standardwerk bei Ornitholog*innen. Dieses Buch reicht für den Einstieg völlig aus, alle anderen in dieser Liste sind Extras für den Fall dass du wirklich tief in die Materie einsteigen möchtest. Der „Svensson“ ist in Buchform und (etwas günstiger) als App inklusive Vogelstimmen für Smartphones erhältlich. Die App enthält alle Zeichnungen und Texte, die auch im Buch enthalten sind, es ist in der App aber umständlicher verschiedene Vögel zu vergleichen als mit einem Buch. Das Buch eignet sich für den Einstieg und ist oft das einzige Buch das Ornitholog*innen bei Exkursionen dabei haben, es kann aber später durch Spezialliteratur zu bestimmten Vogelgruppen ergänzt werden.
Eine mögliche kostengünstigere Alternative zum Einstieg:
Bartel, Dougalis (2016): Was fliegt denn da?. Kosmos.
Es gibt unterschiedliche Meinungen zum Buch, entweder es ist ganz gut weil es günstiger, kleiner und leichter ist, oder es ist nicht zu gebrauchen weil man früher oder später eh den Svensson braucht und 540 Arten statt etwas mehr als 900 den Einstieg nicht wirklich einfacher machen. Dafür fehlen in “Was fliegt denn da?” Verbeitungskarten und Abbildungen z.B. von Jungvögeln, und die Angaben zur Ökologie sind weniger ausführlich. Die Abbildungen sind seit der ersten Auflage besser geworden, reichen aber nicht an die Qualität des Svensson. Es ist aber besser als viele der anderen kleinen Naturführer, die teilweise Fotos verwenden ohne verschiedene Federkleider oder Geschlechter abzubilden.

Vinicombe, Harris, Tucker (2014): The Helm Guide to Bird Identification – An In-Depth Look at Confusion Species. Bloomsbury.
Neuere Auflage des nicht mehr aufgelegten „Vogelbestimmung für Fortgeschrittene“, ein Bestimmungsbuch das sich auf die Unterscheidung von Schwesterarten/Verwechslungsarten konzentriert.

Shirihai, Svensson (2018): Handbook of Western Palearctic Birds – Passerines. Bloomsbury
Leider sehr teuer, aber wirklich herrausragend – erstmals eine Übersicht über alle vorkommenden Unterarten und sehr gute Fotos die sich zum Bestimmen eignen.

Schulze, Dingler (2007): Die Vogelstimmen Europas, Nordafrikas und Vorderasiens. Edition Ample.
Enthält Tonaufnahmen von 819 Vogelarten. Neben Gesängen sind auch Rufe und Bettelrufe von Jungvögeln enthalten. Eine solche Sammlung von Tondateien ist praktisch um sie sich aufs Handy zu laden um unterwegs nachhören zu können. Eine kostenlose Alternative ist xeno-canto.org

Vögel – Wenn der Svensson nicht mehr ausreicht

Die folgenden Bücher beschäftigen sich intensiver mit einzelnen Vogelgruppen und können hilfreich sein, wenn du dich mit einer Gruppe schwer tust oder deine Kenntnisse vertiefen möchtest.

Gejl (2017): Die Watvögel Europas. Haupt.
Für alle, die sich näher mit Limikolen beschäftigen möchten – sehr viele und gute Fotos mit gekennzeichneten Bestimmungsmerkmalen, Übersichtsseiten zu ähnlichen Arten, auch für nordamerikanische und asiatische Seltenheiten

Forsman (2016): Flight Identification of Raptors of Europe, North Africa and the Middle East. Bloomsbury.
Das Standardwerk für die Bestimmung europäischer Greifvögel, sehr viele Fotos verschiedener Alterskleider und Farbvariationen, mit einem Fokus auf die Bestimmung von sitzenden Greifvögeln Forsman (2007): The

Raptors of Europe and the Middle East – A Handbook to Field Identification. A&C Black.
Das Standardwerk für die Bestimmung europäischer Greifvögel, sehr viele Fotos verschiedener Alterskleider und Farbvariationen, mit einem Fokus auf die Bestimmung von fliegenden Greifvögeln

Malling Olsen, Larsson (2004): Gulls of Europe, Asia and North America. Gardner Books.
Standardwerk für die Bestimmung von Möwen, sehr gute Farbtafeln, die deutlich mehr Kleider und Variationen als im Svensson abbilden.

Blomdahl, Breife, Holmström (2007): Flight Identification of European Seabirds. Bloomsbury.
Für alle, die mit dem Seawatching beginnen wollen: Vögel fliegend weit draußen auf dem Meer beobachten. Passend dafür Fotos wie man die Vögel auch draußen sehen wird: klein und oft in schlechtem Licht – so werden die entscheidenden Merkmale deutlich, die man auch im Feld erkennen muss.

Vögel – Beringung/Bestimmung in der Hand

Baker (2016): Identification Guide to European Non-Passerines. British Trust for Ornithology.
Für Nichtsingvögel.

Svensson (1992): Identification Guide to European Passerines. British Trust for Ornithology.
Für Singvögel. Immer noch wichtige Bestimmungsbücher mit Kennzeichen zur Altersbestimmung und Maßen für die Bestimmung von Vögeln in der Hand.

Demongin (2016): Identification Guide to Birds in the Hand.
Neueres Bestimmungsbuch, das die Arten beiden oberen BTO-Guides enthält, aber etwas unübersichtlich ist. Dafür enthält es 301 Arten und hat zusätzlich schwarzweiß-Abbildungen. Sollte in fast allen Fällen ausreichen und die Informationen der beiden oberen Werke enthalten.

Jenni, Winkler (2020): Moult and Ageing of European Passerines – Second Edition. Bloomsbury.
Buch mit großen Farbfotos zu Mauserstadien und Altersbestimmung von 74 Singvogelarten.

Winkler, Jenni (2007): Alters- und Geschlechtsbestimmung europäischer Singvögel. Verlag Schweizerische Vogelwarte Sempach.
Günstigere kleine Version des oberen Buchs mit allen Bestimmungsmerkmalen und Maßen aber ohne Fotos. Dafür auf Deutsch, und für häufig gefangene Arten sehr praktisch. Demongin (2016): Identification Guide to Birds in the Hand. Neueres Bestimmungsbuch, das die Arten beiden oberen BTO-Guides enthält, aber etwas unübersichtlich ist. Dafür enthält es 301 Arten und hat zusätzlich schwarzweiß-Abbildungen

Reptilien und Amphibien

Da in Deutschland nur eine kleine Anzahl an Reptilien und Amphibien vorkommt, behandeln die meisten Bestimmungsbücher ganz Europa und enthalten viele Arten die es hier gar nicht gibt.

Glandt, D. (2015): Die Amphibien und Reptilien Europas. Quelle & Meyer.
Link zu unserer Rezension. Das Buch enthält keinen Bestimmungsschlüssel, im Vorwort verweist Dieter Glandt auf den „Grundkurs Amphibien- und Reptilienbestimmung“ als Ergänzung zum Buch.

Glandt, D. (2011): Grundkurs Amphibien- und Reptilienbestimmung. Beobachten, Erfassen und Bestimmen aller Europäischen Arten. Quelle & Meyer.

Libellen

Um Libellen zu bestimmen ist es am besten sie zu fangen. Im Gegensatz zu vielen anderen Insekten können sie aber gut lebend bestimmt werden.

Lehmann, Nüß (2015): Libellen – Bestimmungsschlüssel für Nord- und Mitteleuropa. Deutscher Jugendbund für Naturbeobachtung, Göttingen.
Bestimmungsschlüssel mit zahlreichen Abbildungen.

K.-D. B. Dijkstra (2014): Libellen Europas. Der Bestimmungsführer. Haupt.
Dieses Buch ist teurer als der DJN-Bestimmungsschlüssel, enthält dafür aber farbige Zeichnungen und lässt sich in ganz Europa verwenden. Es funktioniert als Bestimmungsbuch nach Bildern, enthält aber auch eine Art Bestimmungsschlüssel um bei der Bestimmung systematisch vorzugehen.

Schmetterlinge

Traditionell wurden Schmetterlinge in “Großschmetterlinge” und “Kleinschmetterlinge” eingeteilt, obwohl es sich dabei nicht um echte verwandschaftliche Gruppen handelt. Die Kleinschmetterlinge sind sehr artenreich und klein (aber nicht unbedingt unscheinbar), weshalb sie in vielen Bestimmungsbüchern nicht behandelt werden.

Settele et al. (2015): Schmetterlinge: Die Tagfalter Deutschlands. Ulmer.
Enthält alle Tagfalter Deutschlands, allerdings nicht die alpinen Arten. Bildtafeln machen es einfach ähnliche Arten zu vergleichen.

Steiner et al. (2014): Die Nachtfalter Deutschlands: Ein Feldführer. BugBook Publishing.
Ist aktueller und hat bessere Abbildungen als das vorherige Standardwerk, “Wir bestimmen Schmetterlinge” von Manfred Koch.

Lepiforum.de
Enthält unter anderem eine sehr umfangreiche Bestimmungshilfe, die zu jeder Art Bilder verschiedener Entwicklungsstadien zeigt. Wenn man noch gar keine Vorkenntnisse hat und nicht weiß zu welcher Familie der Schmetterling gehören könnte ist es umständlich sich durch die Bilder zu klicken, dann ist es einfacher ein Buch durchzublättern. Enthält fast alle Arten Europas.

Heuschrecken

Bis auf einige sehr schwierige Grashüpferarten sind Heuschrecken nicht schwer zu bestimmen und geeignet für den Einstieg in die Naturkunde.
Wendler, Lorenz, Horstkotte (1994): Heuschrecken. Deutscher Jugendbund für Naturbeobachtung, Göttingen.
Der DJN-Heuschreckenschlüssel ist momentan leicht veraltet, aber immer noch empfehlenswert. Er ist zur Bestimmung von lebenden Heuschrecken in der Hand geeignet. Wiegt fast nichts und ist deshalb immer gut im Rucksack aufgehoben.

Fischer, J., Steinlechner, D., Zehm, A., Poniatowski, D., Fartmann, T., Beckmann, A., Stettmer, C. (2016): Die Heuschrecken Deutschlands und Nordtirols. Bestimmen Beobachten Schützen. Quelle & Meyer
Basiert zwar auf Fotos, aber auf diesen sind die relevanten Merkmale gut herausgearbeitet. Außerdem enthält es auch eine Art Bestimmungsschlüssel, so dass auch systematisch vorgegangen werden kann.

Käfer

Käfer sind eine sehr artenreiche Gruppe, deshalb gibt es kein vollständiges Bestimmungsbuch dass man mal eben mit auf eine Exkursion nehmen kann. Einige auffällige Arten sind in allgemeineren Bestimmungsbüchern wie “Parey´s Buch der Insekten” oder dem “Kosmos-Käferführer” enthalten, allerdings ist eine Bestimmung mit diesen Büchern immer mit Vorsicht zu genießen, da sie oft ähnliche Arten ignorieren. Manche Käfer lassen sich nur präpariert unter einem Binokular bestimmen, bei anderen Artengruppen ist die Bestimmung auch draußen im Feld oder anhand von Bildern möglich.

Bestimmung – Einstieg

(Käfer lebend/anhand von Fotos bestimmen, ohne eine Sammlung anlegen zu müssen.)

Zahradník (1985): Käfer Mittel- und Nordwesteuropas : ein Bestimmungsbuch für Biologen und Naturfreunde. Parey.
Führt nicht immer sicher zur Art, reicht aber für leicht zu erkennende Arten aus. Ist vermutlich das beste Buch zur Bestimmung im Feld.

kerbtier.de Fotogalerie der Käferarten Deutschlands. Viele Arten fehlen, aber ein Farbcode gibt an wie leicht die Bestimmung anhand von Fotos möglich ist. Es ist auch möglich Fotos einzuschicken, um sie von einem Bestimmungsteam identifizieren zu lassen.

Bestimmung – Fortgeschritten

(Präparation und starke Vergrößerung in der Regel notwendig)

Freude, Harde, Lohse: Die Käfer Mitteleuropas
Ein sehr guter und vollständiger Bestimmungsschlüssel ist “Die Käfer Mitteleuropas”, nach den ursprünglichen Autoren Freude, Harde, Lohse oft einfach als “FHL” abgekürzt. Es deckt alle heimischen Arten ab. Mit 15 Bänden ist es allerdings eine kleine Bibliothek und außerdem ziemlich teuer, die kostenlose alternative ist coleonet.de (siehe unten). Der FHL ist das Standardwerk, das von Fachleuten verwendet wird, es lohnt sich auf jeden Fall Zugang dazu zu bekommen, etwa über eine Bibliothek oder Fernleihe. Einige Bände wurden aktualisiert neu aufgelegt, daher schwankt die Aktualität von Band zu Band.

Hier eine Übersicht über den Inhalt der jeweiligen Bände:
Band 1: Einführungsband, enthält allgemeine Informationen zu Käfern und zu entomologischen Arbeitsmethoden, wie Präparation und das Anlegen einer Sammlung.
Band 2: Adephaga I Carabidae (Laufkäfer)
Band 3: Adephaga II (Hygrobiidae, Haliplidae, Dytiscidae, Gyrinidae, Rhysodidae), Palpicornia (Hydraenidae, Spercheidae, Hydrophilidae), Histeroidea (Histeridae, Sphaeritidae), Staphylinoidaea I (Silphidae, Leptinidae, Catopidae, Colonidae, Liodidae, Clambidae, Scydmaenidae, Orthoperidae, Sphaeriidae, Ptilidae, Scaphidiidae)
Band 4: Staphylinidae (1 von 2)
Band 5: Staphylinidae (2 von 2), Pselaphidae
Band 6: Diversicornia (Lycidae, Lampyridae, Cantharidae, Drilidae, Malachiidae, Melyridae, Cleridae, Derodontidae, Lymexylonidae, Elateridae, Cerophytidae, Eucnemidae, Throscidae, Buprestidae, Dascillidae, Helodidae, Dryopidae, Georissidae, Heteroceridae, Dermestidae, Nosodendridae, Byrrhidae
Band 7: Clavicornia (Ostomidae, Byturidae, Nitidulidae, Cybocephalidae, Rhizophagidae, Cucujidae, Erotylidae, Cryptophagidae, Phalacridae, Thorictidae, Lathridiidae, Mycetophagidae, Colydiidae, Endomychidae, Sphindidae, Asidiphoridae, Cisidae
Band 8: Teredilia (Lyctidae, Bostrychidae, Anobiidae, Ptinidae), Heteromera (Oedemeridae, Pythidae, Pyrochroidae, Scaptiidae, Aderidae, Anthicidae, Meloidae, Rhipiphoridae, Stylopidae=Strepsiptera, Mordellidae, Serropalpidae, Lagriidae, Alleculidae, Tenebrionidae, Boridae), Lammelicornia (Scarabaeidae, Lucanidae)
Band 9: Cerambycidae, Chrysomelidae (Bockkäfer und Blattkäfer)
Band 10: Bruchidae, Anthribidae, Scolytidae, Platypodidae, Curculionidae (1 von 2) (Rüsselkäfer)
Band 11: Curculionidae (2 von 2) (Rüsselkäfer)
Band 12-15: Supplementbände. Sie enthalten Ergänzungen zu den anderen Bänden (z.B. neu hinzugekommene Arten). Manche der in den Supplementbänden enthaltenen Ergänzungen sind obsolet geworden, da sie in den Neuauflagen integriert wurden. Es lohnt sich daher auf das Erscheinungsjahr zu achten.

Außerdem existiert noch eine Reihe “Die Larven der Käfer Mitteleuropas”.

coleonet.de Die Seite wird von Arved Lompe gepflegt und enthält Bestimmungssschlüssel für Käfer, die an den FHL angelehnt sind und die entweder wie der FHL für Mitteleuropa gültig sind, oder darüber hinaus erweitert wurden. Einzelne Artengruppen fehlen noch, aber das Projekt ist ziemlich umfangreich. Die interne Verlinkung auf der Seite funktioniert manchmal nicht, es empfiehlt sich eine normale Suchmaschine anstelle der Suchfunktion auf der Website zu nutzen.

Dücker et al. (1997): Laufkäfer. Deutscher Jugendbund für Naturbeobachtung.
Der DJN-Laufkäferschlüssel ist einfacher zu verwenden als andere Bestimmungsschlüssel. Er enthält zwar nicht alle Arten, aber die wichtigsten sind enthalten, wodurch er für den Einstieg ausreicht. Mit dem Gattungsschlüssel ist es schneller und einfacher zur Gattung zu kommen, so dass er sich auch in Verbindung mit dem FHL oder coleonet.de verwenden lässt.

Weitere nützliche Käferliteratur

Cooter, J., Barclay, M.V.L. (2018): A Coleopterist´s Handbook (4th Edition). The Amateur Entomologists´ Society.
Einführung in die Coleopterologie, umfassender als der Einführungsband des FHL. Stellt jede in Großbrittanien vorkommende Käferfamilie kurz vor (kein Bestimmungsbuch!), mit nützlichen Angaben zur Biologie und Hinweisen wo und wie sie zu finden sind. Besonders nützlich sind die ausführlichen Beschreibungen zu Samnmelmethoden und -equipment, Hinweise zum Anlegen und der Pflege einer Sammlung, Präparation und Kuration etc.

Entomofauna Germanica – Verzeichnis der Käfer Deutschlands Vollständige Checkliste der in Deutschland vorkommenden Käferarten, mit faunistischen Daten. Für viele Arten sind Fotos vorhanden, so dass die Seite auch bei der Bestimmung unterstütztend sein kann.

carabidfauna.de Mit der Datenbank-Abfrage lässt sich eine Checkliste der Laufkäfer Deutschlands, wahlweise mit oder ohne Synonymen, erzeugen. So eine Checkliste ist, als Excel-Tabelle abgespeichert, in der Praxis sehr nützlich.

Cerambycidae – Longhorn beetles of the West Palearctic region Fotos und zusätzliche Informationen zu Bockkäfern aus Europa und Westasien. Nicht vollständig.

Bienen und Wespen

Für Bienen und Wespen hat uns Dr. Christian Schmid-Egger seine Empfehlungen zur Bestimmungsliteratur als PDF-Datei zur Verfügung gestellt. Die Bestimmung von lebenden Wildbienen ist bei den meisten Arten unmöglich.
Die folgenden Bücher eignen sich als Einführung, sie ermöglichen es nicht immer bis zur Art zu bestimmen, verschaffen aber einen Überblick:

Amiet, Krebs (2019): Bienen Mitteleuropas. Gattungen, Lebensweise, Beobachtung. 3. Auflage. Haupt Verlag.

Witt (2009): Wespen. 2. Auflage. Academum Verlag.

Ameisen

Seifert, Bernhard (2007): Die Ameisen Mittel- und Nordeuropas. lutra.
Viele Ameisen sind sehr schwer und nur unter dem Binokular zu bestimmen. Enthält einen Bestimmungsschlüssel für Arbeiterinnen und Königinnen.

Diptera (Fliegen und Mücken)

Fliegen und Mücken allgemein

Einführung

Haupt, Hiroko und Haupt, Joachim (1998): Fliegen und Mücken: Beobachtung, Lebeweise. Naturbuch-Verlag
Eine Einführung in Familien der Dipteren mit Hilfe von Farbfotos; ein Bilderbuch, aber gut, um einen besseren Überblick über die Vielfalt zu bekommen.

Sauer (1998): Fliegen und Mücken nach Farbfotos erkannt. Fauna Verlag
Eine Vorstellung von häufigen/auffälligen Fliegen- und Mückenarten, die als Einführung in einige Familien der größeren heimischen Dipteren und deren Habitus zu bekommen.

Diptera.info Forum über Fliegen, vor allem gut für Hilfe bei der Bestimmung. Enthält auch eine Galerie mit recht sicher bestimmten Fliegenfotos.

Weiterführend

Marshall (2012): Diptera – The Natural History and Diversity of Flies. Firefly Books Ltd.
Sehr gute und ausführliche Einführung in die Thematik, über Dipteren weltweit, mit leichtem Schwerpunkt auf der Nearktis.

Oosterbroek (2006): The European Families of the Diptera. Identification, diagnosis, biology. KNNV Publishing
Familienschlüssel mit deutlich ausführlicheren Familien-Beschreibungen als im Stresemann oder Brohmer, mit detaillierten Zeichnungen und Familien-Steckbriefen

Chandler (2010): A Dipterist’s Handbook. The Amateur Entomologists‘ Society
Hilfreiches Nachschlagewerk, u.a. zur Ökologie. Enthält auch umfangreiche Tipps und Hinweise zu Sammelmethoden, Präparation und zur Aufstellung einer Sammlung.

Schwebfliegen

Zusammengestellt von Gerrit Öhm

Einführung (Natural History)

Schmid (1996): Auf gläsernen Schwingen. Schwebfliegen. Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde.
Eine kleine naturkundliche Einführung mit Informationen zur u.a. Ökologie und Naturschutz.

Rotheray, Graham und Gilbert, Francis (2011): The Natural History of Hoverflies. Forrest Text

Eine ausführliche Einführung in Merkmale, Verhalten, Ökologie und Evolution der Schwebfliegen.

Bestimmung (Einführung)

Ball, Stuart und Morris, Roger (2013): Britain’s Hoverflies. A field guide. Princeton University Press
Übersichtlich aufgebaut, bietet mit sehr guten Fotos und teilweise durch Übersichtstabellen eine gute Möglichkeit zum Bestimmen der Gattungen und (mindestens) häufiger/auffälliger Arten. 167 der 283 in GB vorkommenden Arten werden vorgestellt, damit gibt es eine große Überschneidung gerade zu Norddeutschland. Empfehlenswert zum Einstieg in die Bestimmung der Schwebfliegen! [aufbauend auf Stubbs und Falk (2002), siehe weiterführende Literatur]

Bothe (1996): Schwebfliegen. Deutscher Jugendbund für Naturbeobachtung (DJN).
Als Feldbestimmungsschlüssel gedacht, darum bei manchen Gattungen begrenzt nutzbar, zudem schon etwas in die Jahre gekommen. Trotzdem (unter der Berücksichtigung der Einschränkungen) ein brauchbarer Schlüssel (auf Deutsch). Der Schlüssel nutzt in besonderem Maße Flügelgeäder zur Bestimmung. Ursprünglich zusammen mit Farbtafeln erschienen. Schlüssel und Farbtafeln lassen sich in der DJN-Bibliothek ausleihen, sonst ist zurzeit nur noch der Schlüssel als Onlineversion verfügbar: https://offene-naturfuehrer.de/web/Schwebfliegen,_Syrphidae_(Diptera)

Kormann, Kurt (2002): Schwebfliegen und Blasenkopffliegen Mitteleuropas. Fauna Verlag
Vorstellung zu Ökologie und Bestimmung einiger häufiger Schwebfliegen. Zum Einstieg geeignet, vor allem, wenn nach einem deutschsprachigen Werk gesucht wird [aber deutlich weniger umfassend als Ball und Morris (2013), dass einen ausführlicheren Einstieg und bessere Darstellung der bestimmungsrelevanten Merkmale bietet].

Bastian, Olaf (1994): Schwebfliegen. Die neue Brehm-Bücherei.
Einführung in die Ökologie der Schwebfliegen und Bestimmungsschlüssel (für die Imagines und Larven!), allerdings schon veraltet – die Auflage von 1994 ist ein unveränderter Nachdruck der 1. Auflage von 1986

Rotheray, Graham (1993): Colour Guide to Hoverfly Larvae – Diptera, Syrphidae – in Britain and Europe. Dipterists Digest
Einführung zur Ökologie und Bestimmung, Bestimmungsschlüssel und Farbtafeln von Schwebfliegen-Larven.

Bestimmung (Weiterführend)

Van Veen, Mark (2004): Hoverflies of Northwest Europe. Identification keys to the Syrphidae. KNNV Publishing
Sehr gut aber teils kompliziert und eher nicht zum Einstieg empfohlen; Viele Arten bestimmbar, mit 500 Arten fast zwei Drittel der Europäischen Arten (was natürlich auch bedeutet, dass der Schlüssel etwas komplizierter ist, da im Bestimmungsprozess viele Arten ausgeschlossen werden müssen, die vielleicht eigentlich gar nicht in Frage kommen). Nicht für den Alpenraum (nur Nordwest-Europa). [basiert auf Va der Goot, welcher auf Stachelberg basiert; beide hier nicht aufgeführt]

Stubbs, Alan und Falk, Steven (2002): Britisch Hoverflies. An Illustrated Identification Guide. Britisch Entomological and Natural History Society
Ausführlicher Schlüssel mit großen Zeichnungen, Farbtafeln der Imagines und Genital-Tafeln zur Bestimmung schwierigerer Gruppen (Cheilosia und Spaerophoria). Im Schlüssel werden – oft Fleckenmerkmale und andere gut sichtbare Merkmale verwendet. Die 276 Arten, die zum Erscheinen des Buches für GB bekannt waren, sind mit dem Buch bestimmbar.

Bot, Sander und Van de Meutter, Frank (2019): Veldgids Zweefvliegen. KNNV Uitgeverij

Feldbestimmungsbuch der Schwebfliegen der Niederlande und Belgien. 384 Arten werden vorgestellt, mit Beschreibung, Ökologie, Verbreitung und sehr guten Bildern (Mit Fotos von Männchen, Weichen und wichtigen zur Bestimmung relevanten Details bei jeder Art). Das Buch ist auf Niederländisch, jedoch auch bei keinen/ geringen Niederländisch-kenntnissen zu empfehlen, da es wie eine kleine Vergleichssammlung genutzt werden kann. Schlüssel ebenfalls mit Makro-Fotos (an Stelle von Zeichnungen).

Speight, M. (2011): Species Accounts of European Syrphidae (Diptera): Syrph the Net, the database of European Syrphidae
Steckbriefe der europäischen Schwebfliegen-Arten. Von der Syrph the Net- Datenbank sind auch gute aktuelle Bestimmungsschlüssel erhältlich

Bartsch, Hans (2009): Nationalnyckeln till Sveriges flora och fauna. Tvåvingar: Blomflugor (Band 1: Syrphinae Band 2: Eristalinae & Microdontinae).
Sehr gute, große Zeichnungen zur Bestimmung, Zusammenfassungen auf Englisch (sonst auf Schwedisch)

Schwebfliegen-Fotos von Steven Falk auf Flickr Gut sortierte Galerie

Bohrfliegen (Tephritidae)

Bohrfliegen sind eine Familie von kleinen Fliegen, die oft bunt gezeichnet sind und auffällige Flügelmusterungen tragen. Bei der Verwendung von Schlüsseln, die sich nicht auf Deutschland beziehen, ist ein Blick in die Checkliste der Dipteren Deutschlands hilfreich, um zu überprüfen welche verwandten Arten in Deutschland vorkommen die vom Schlüssel nicht abgedeckt sind.

White, Ian. M. (1988): “Tephritid Flies”. Handbooks for the Identification of British Insects. London: Royal Entomological Society.

Einführung in Biologie der Bohrfliegen mit Hinweisen zur Präparation etc. Mit Schlüssel für britische Bohrfliegenarten. Ist inzwischen Creative Commons und im Internet frei verfügbar: https://www.royensoc.co.uk/sites/default/files/Vol10_Part05a_White.pdf

Smit (2010): De Nederlandse boorvliegen (Tephritidae). Entomologische Tabellen 5.

Enthält nicht alle in Deutschland vorkommenden Arten, sollte aber zumindest in Nordwest/Norddeutschland gut anwendbar sein. Mit Bestimmungsschlüssel und kurzem Portrait zu jeder Art.

Merz, B. (1994): Diptera, Tephritidae. In: Insecta Helvetica, Fauna. Bd. 10. 198 S.

Bohrfliegenschlüssel für die Schweiz.

Weitere Dipteren-Familien

Wolff, Gebel, Geller-Grimm (2018): Die Raubfliegen Deutschlands: Entdecken – Beobachten – Bestimmen. Quelle & Meyer.
Enthält einen Bestimmungsschlüssel und für jede heimische Art eine Seite mit Informationen zur Lebensweise und hochwertigen Fotos. Oft ist es mit dem Buch möglich Raubfliegend auch lebend oder auf guten Fotos zu bestimmen.

Weichtiere (Muscheln und Schnecken)

Peter Glöer (2015): Süßwassermollusken. Deutscher Jugendbund für Naturbeobachtung.
Dieses Werk ermöglicht die Bestimmung der 74 Süßwasserschnecken- und 44 Muschelarten, die bisher für Deutschland nachgewiesen wurden. Auch das Arteninventar der meisten Nachbarländer ist hiermit größtenteils abgedeckt. Wo es für die Bestimmung unerlässlich ist, wird auf anatomische Merkmale des Weichkörpers eingegangen. In kurzen Artportraits und auf über 130 Farbfotos werden die wichtigsten Erkennungsmerkmale und kurz Ökologie und Verbreitung dargestellt.
Neben diesem speziellen Teil findet sich auch eine Einführung in die Malakologie für Einsteiger*innen und zur Auffrischung für Fortgeschrittene.

Pflanzen allgemein

Haeupler, H., Muer, T., Loos, T. H. (2007): Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands. Ulmer.
Bestimmung mit Farbfotos, gut für einen Überblick.

Eggenberg, Möhl (2013): Flora Vegetativa. Haupt Verlag.
Ermöglicht es, Pflanzen im blütenlosen Zustand zu bestimmen.

Rothmaler – Exkursionsflora von Deutschland. Gefäßpflanzen: Grundband
und
Schmeil/Fitschen: Die Flora Deutschlands und der angrenzenden Länder: Ein Buch zum Bestimmen aller wildwachsenden und häufig kultivierten Gefäßpflanzen
Beide Bücher sind sich sehr ähnlich, welches als besser empfunden wird hängt für viele Menschen davon ab welches sie mehr gewöhnt sind. Beide werden auch an Universitäten verwendet und können als Standardwerke gelten. Sie sind als Bestimmungsschlüssel aufgebaut. Inzwischen behandelt der Schmeil/Fitschen nicht mehr nur die Flora Deutschlands, sondern im Gegensatz zum Rothmaler in modernen Auflagen auch die der angrenzenden Länder.
Für den Rothmaler gibt es ergänzend auch den Atlasband (mit Zeichnungen), den Kritischen Ergänzungsband (für besonders komplizierte Gattungen: Sorbus, Rubus, Ranunculus, Hieracium, Taraxacum) und den Band “Krautige Zier- und Nutzpflanzen“.
Für Gehölze, egal ob heimisch oder kultiviert, ist die “Fitschen – Gehölzflora: Ein Buch zum Bestimmen der in Mitteleuropa wild wachsenden und angepflanzten Bäume und Sträucher. Mit Knospen- und Früchteschlüssel” zu empfehlen.

Friedrich, Petzold (2005): Handbuch Obstsorten. 300 Obstsorten in Wort und Bild. Ulmer.

blumeninschwaben.de Foto-Bestimmungsschlüssel für Pflanzen, mittlerweile für ganz Deutschland.

Flora-Web Online-Datenbank, unter anderem mit Verbreitungskarten. Durch Floraweb ist es auch möglich Zugang zur Datenbank BiolFlor zu bekommen, was sonst nicht für lau möglich wäre.

Moose

Um Moose zu bestimmen ist starke Vergrößerung, etwa ein Binokular oder sogar ein Mikroskop hilfreich.
Frahm, Frey (2004): Moosflora. Ulmer.
Der Bestimmungsschlüssel vor allem der 4. Auflage enthält einige Fehler, vor allem was die Weiterleitung zu den Seiten betrifft. Dennoch ein Standardwerk der Moosbestimmung.

Atherton, Bosanquet, Llawley (2010): Mosses and Liverworts of Britain and Ireland: A Field Guide
Deckt zusammen mit der Moosflora alles ab, enthält einen Schlüssel und gute Fotografien.

Die Moose Baden-Württembergs
Enthält Bestimmungsschlüssel ab der Familien/Gattungsebene und umfangreiche Informationen zu den einzelnen Arten. Um auf die Familie oder die Gattung zu kommen braucht man noch den Frahm/Frey, aber für die Artbestimmung ist “Die Moose Baden-Württembergs” detaillierter und besser. Lässt sich auch für die meisten anderen Bundesländer anwenden. Die Reihe ist zum Teil vergriffen, es lohnt sich aber sie sich z.B. über eine Bibliothek zu besorgen.
Nebel, Philippi (Hrsg.) (2000): Die Moose Baden-Württembergs. Band 1. Ulmer.
–> Allgemeiner Teil und die meisten akrokarpen (=gipfelfrüchtige) Laubmoose (Andraeales bis Funariales)
Nebel, Philippi (Hrsg.) (2001): Die Moose Baden-Württembergs. Band 2. Ulmer.
–> restliche akrokarpe Laubmoose und pleurokarpe (=seitenfrüchtige) Laubmoose (Schistostegales bis Hypnobryales)
Nebel, Philippi (Hrsg.) (2005): Die Moose Baden-Württembergs. Band 3. Ulmer.
–> Lebermoose, Hornmoose und Torfmoose

bildatlas-moose.de (Bildtafeln mit mikroskopischen Merkmalen von allen Laubmoosen)

moose-deutschland.de

Pilze

Lüder, R. (2006): Grundkurs Pilzbestimmung: Eine Praxisanleitung für Anfänger und Fortgeschrittene. Quelle & Meyer.
Das Buch enthält zwar nicht alle Arten, ermöglicht es aber mit einem Bestimmungsschlüssel einige Gift- und Speisepilze zu bestimmen.

Gerhardt, Ewald (2017): Der große BLV Pilzführer für unterwegs: 1200 Arten 1000 Farbfotos. BLV.

Sonstiges

Engelhardt, Wolfgang (2020): Was lebt in Tümpel, Bach und Weiher. Kosmos.
Enthält eine gute Auswahl an “Gewässergetier”. Sehr gut um sich einen Überblick zu verschaffen. Ansonsten, wenn man die einzelnen Arten ganz genau bestimmen will, braucht man für jede Artengruppe Spezialliteratur.

Offene Naturführer Sammelt Naturführer, Bestimmungshilfen, Lehr- und Lernmaterialien zur Artenvielfalt um sie der Allgemeinheit zugänglich zu machen.
beachexplorer.org Seite über Strandfunde an der Nordsee.

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